Hessischer Vorstand der Bundesvereinigung der Oberstudiendirektoren bei Kultusminister Armin Schwarz zum Gespräch am 02.03.2026

In einem Gespräch bei Kultusminister Armin Schwarz am 02.03.2026 in Wiesbaden warb der hessische Vorstand der Bundesvereinigung der Oberstudiendirektoren dafür, den angedachten Bürokratieabbau, z.B.  durch Verfahren etwa im Bereich der Ordnungsmaßnahmen, zu vereinfachen. Verdeutlicht wurde dies am Beispiel der Ordnungsmaßnahmen, welche nur einen Verwaltungsakt darstellen sollten, wenn die Aussetzung der Schulpflicht damit einhergeht.

Weiterhin sprachen sich die Vorstandsmitglieder Nicola Wölbern, Ralph Hartung, Stefan Hermes und Regine Eiser-Müller für eine stärkere Digitalisierung von Verwaltungsprozessen aus wie zum Beispiel die Einführung einer digitalen Unterschrift im Schulportal, von digitalen Schüler- und Lehrkräfteakten sowie für eine umfassendere digitale Kommunikation mit den Staatlichen Schulämtern.

Auch hinsichtlich der Bekanntgabe der schriftlichen und mündlichen Abiturergebnisse ließ Kultusminister Armin Schwarz noch Möglichkeit für weitere Klärung im Rahmen einer OAVO-Novellierung anklingen. Hier sollte baldmöglichst aus Sicht der Schulleitungen der erhebliche Termindruck bei der Korrektur der   schriftlichen Abiturprüfungen reduziert werden.

Weiterhin bat der Vorstand der BVOStD den Minister, die Verschlankung der dienstlichen Beurteilung nicht aus dem Auge zu verlieren.

 Insgesamt war das gut einstündige Gespräch ein offener, beiderseits sehr wertschätzender informativer Austausch, der Offenheit für Bewegung in der hessischen gymnasialen Bildungspolitik erkennen ließ!

HMBK020232026
Nach oben scrollen